Grüne zur Gestaltung der Integration: Oberbürgermeister muss endlich handeln!
Pressemitteilung der Fraktion
„Die neue Ratsperiode müssen Jahre der aktiven Gestaltung für die Integration der in Krefeld lebenden Migranten werden.“ Diese Forderung erhebt der migrationspolitische Sprecher der Grünen, Ratsherr Christoph Bönders und mahnt zugleich ein aktiveres und engagierteres Handeln des Oberbürgermeisters an.
Bei dem für nächste Woche anberaumten interfraktionellen Gespräch müsse über die Frage eine Entscheidung vorbereitet werden, ob in Krefeld ein Integrationsausschuss als Ratsausschuss oder ein Integrationsrat als politische Vertretung der über 30.000 hier lebenden Migranten eingerichtet werden solle.
„Die Zeit drängt jedoch, weil bereits im Februar nächsten Jahres die Migranten ihre Vertretung in allgemeinen Wahlen für dieses Gremium bestimmen werden“, kritisiert Bönders.
Weiterhin muss nach Ansicht der Grünen jetzt schnellstmöglich festgelegt werden, welches Dezernat in der Stadtverwaltung für die Zukunftsaufgabe Integration und die aktive Umsetzung des in Arbeit befindlichen Integrationskonzeptes eigentlich zuständig ist.
„Aktive Integrationsgestaltung sollte wie in vielen anderen Kommunen ‚Chefsache’ sein und deshalb als wichtige städtische Zukunftsaufgabe im Dezernat des Oberbürgermeisters angesiedelt werden“, betont Bönders.
Auch müsse endlich die Ankündigung der Stadtspitze in die Tat umgesetzt werden, eingebürgerten Migranten ihre Urkunde in einem jährlich stattfindenden feierlichen Festakt zu überreichen, so Bönders abschließend.
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Religiöse Vielfalt in Krefeld – Stadtspaziergang der Grünen
Der kommenden Stadtspaziergang der Krefelder Grünen am Samstag, den 31.10.2009, steht unter dem Titel „Religiöse Vielfalt in Krefeld“ und führt in den Hindu-Tempel der Tamilischen Gemeinde.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind sehr herzlich eingeladen. Voraussetzung ist allerdings eine vorherige Anmeldung im Fraktionsbüro der Grünen unter 86 20 35.
Treffpunkt: 14.30 Uhr, Girmesgath 95
Add comment Oktober 14, 2009
Grüne Sprechstunde für Bürgerinnen und Bürger
Am Samstag, den 24.10.2009 veranstalten die Krefelder Grünen wieder eine Bürgersprechstunde. Der Sprecher für den Bezirk Krefeld Fischeln, Rainer Zimmermann, steht für Anfragen und Anregungen zur Verfügung.
Erreichbar ist er in der Zeit von 11 bis 12 Uhr telefonisch unter der Rufnummer 31 36 11.
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Grüne wollen neue Akzente hinter dem Bahnhof setzen
Pressemitteilung der Fraktion
Nachdem das Projekt B-Plan 728 Willy-Brandt-Platz- im Planungsausschuss im Mai des Jahres keine Mehrheit gefunden hat, wollen die Grünen in der ersten Planungsausschusssitzung nach den Kommunalwahlen im Bereich Bahnhof-Südausgang neue Akzente setzen.
„Die vorgesehene Bebauung, die weder auf die Architektur der denkmalgeschützten Imbrahm-Brotfabrik noch auf die Gestaltung des Bahnhofs Rücksicht genommen hat und in ihrer Nutzung eher zentrenschädlich war, ist glücklicherweise nicht nur von uns abgelehnt worden“, so der planungspolitische Sprecher der Grünen Fraktion, Rundmund. „Wir haben die Chance, über die Fläche im Zusammenhang mit der Entwicklung des Busumsteigepunktes an der Kölner Straße neu nachzudenken.“
Für die Grünen kämen von der Option „reine Grünfläche“ mit Nutzung für Kinder und Jugendliche über eine Anbindung der Fläche im Zusammenhang mit der Krefelder Promenade bis zu einer maßvollen Bebauung entlang der Ritterstraße alle Möglichkeiten in Frage.
„Wir werden uns für einen städtebaulichen Wettbewerb für das Gebiet einsetzen, um über die Sonderinteressen einzelner Gruppen hinweg zu einer Lösung im gesamtstädtischen Interesse zu kommen“, so Rundmund weiter.
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Aktion Stadtradeln beendet: Schallmauer von 10.000 km durchbrochen
Pressemitteilung der Fraktion
Mit gut 10.000 km und einer CO2-Ersparnis von fast 1.500 kg haben die auf 5 Teams verteilten 49 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Aktion Stadtradeln einen guten mittleren Platz im deutschlandweiten Städtevergleich erreicht.
„Beachtlich für einen Erststart“ findet Organisator und Grünen-Ratsherr Karl-Heinz Renner, der zugleich schon jetzt auf eine NRW-Fahrradaktion im Frühjahr und die erneute Teilnahme der Stadt Krefeld am Stadtradeln im Herbst nächsten Jahres verweist.
„Dann“, so Renner, „hoffen wir auf eine noch stärkere Teilnahme von Schulklassen und ein breiteres Engagement von Krefelder Ratsfrauen und Ratsherren anderer Parteien.“
Die Siegerehrung mit den drei in diesem Jahr erfolgreichsten Radfahrern, dem besten teilnehmenden Schüler und einem Frauenpreis folgt in drei Wochen.
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Bündnis 90/ Die Grünen: Ratsfraktion hat sich konstituiert und Vorsitz gewählt
Pressemitteilung der Fraktion
Die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen hat sich in diesen Tagen neu konstituiert. Ratsfrau Stefani Mälzer wurde als Fraktionsvorsitzende einstimmig wiedergewählt.
Als StellvertreterInnen wurden Ratsfrau Barbara Behr und Ratsherr Rolf Rundmund einstimmig ernannt.
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Gratulation zum sehr guten Ergebnis
Der Krefelder Vorstand gratuliert den beiden BundestagskandidatInnen für das gute Ergebnis, das sie in ihren Wahlkreisen erzielt haben. Hans-Christian Markert konnte im Wahlkreis 111 8,1% Erststimmen und 9,4% Zweitstimmen verbuchen, für ihren Wahlkreis 115 erzielte Ulle Schauws 7,4% Erststimmen und 9,9% Zweitstimmen. Mit ihrem Listenplatz 15 auf der Landesliste hat es ganz knapp nicht für Berlin gereicht. Nach den letzten Berechnungen werden 14 nordrhein-westfälische Grüne in den Bundestag einziehen.
Ulle Schauws (rechts), Hans-Christian Markert (links), Vorstandsmitglied Harry von Bargen (Mitte)
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Offener Ganztag: Grüne beantragen Sondersitzung
Pressemitteilung der Fraktion
Die Einberufung einer Sondersitzung des Unterausschusses zum Offenen Ganztag haben die Grünen beantragt.
„Auch wenn in der letzten Ratssitzung fraktionsübergreifend Sondermittel für die Ausstattung im Offenen Ganztag bereitgestellt worden sind, beklagen betroffene Schulen inzwischen öffentlich auch einen Mangel an Fachpersonal, der häufig durch ehrenamtliche Tätigkeit ersetzt wird“, erläutert Ratsfrau Monika Brinner.
Dies mache deutlich, dass es zur Behebung der Situation eines finanziellen Gesamtkonzeptes bedürfe, welches personelle und räumliche Qualitätsstandards ebenso abbilde wie die allgemeine Ausstattung mit Mobiliar und Spielmaterial, ergänzt Ratsfrau Barbara Behr.
Die Grünen erwarten daher in der Sondersitzung einen Sachstandsbericht der Verwaltung und wollen zugleich die Erstellung eines solchen Gesamtkonzeptes auf den Weg bringen.
„Das Ziel muss darin bestehen, dass die Betreuungs- und Förderaufgaben im Offenen Ganztag qualifiziert durchgeführt werden können“, so die beiden grünen Ratsfrauen. Insofern sei Dringlichkeit gegeben und eine Sondersitzung unabdingbar.
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Zwischenbilanz der Aktion Stadtradeln
Pressemitteilung der Fraktion
Knapp 500.000 Kilometer haben die bundesweit rund 4.7000 Teilnehmer an der Aktion Stadtradeln bislang zurückgelegt.
„Die Stadt Krefeld“, so der grüne Ratsherr Karl-Heinz Renner als Organisator hier vor Ort, „trägt dazu mit ihren in bisher 5 Teams radelnden 46 Teilnehmern nach erst 10 Tagen 4.000 Kilometer bei – ein beachtliches Ergebnis!“ Die CO2-Ersparnis liege damit in Krefeld bei knapp 600 kg.
Um dieses Ergebnis weiter zu verbessern, ruft Renner vor allem Schülerinnen und Schüler auf, sich an der Aktion zu beteiligen. Eine kurze Anmeldung in der Fraktionsgeschäftsstelle der Grünen unter 86 20 35 genügt, alles Weitere übernimmt das Organisationsteam.
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Regionale Kunst im KWM: Grüne fordern ausführliche Diskussion
Pressemitteilung der Fraktion
Eine ausführliche und offene Diskussion über die künftige Berücksichtigung regionaler Kunst im Kaiser-Wilhelm-Museum fordern die Grünen.
„Es kann nicht angehen, dass die Museumsleitung und der zuständige Dezernent die begonnene Debatte schon jetzt wieder abwürgen“, so Ratsfrau Heidi Matthias mit Blick auf die jüngsten Äußerungen von Herrn Hentschel und Herrn Schneider. Im Gegenteil müssten Vertreter aller beteiligten Gruppen an einen Tisch, wie nicht zuletzt auch vom Vorstand der Freunde der Krefelder Kunstmuseen gewünscht, um über die Möglichkeiten zu sprechen, die sich nach der Wiedereröffnung des Kaiser-Wilhelm-Museums böten.
„Die derzeit laufenden Ausstellungen zeigen doch deutlich, dass die regionale Kunstszene durchaus auf überregionalem Niveau steht“, so Matthias weiter. „Warum also soll in Krefeld nicht funktionieren, was zum Beispiel im renommierten Duisburger Lehmbruck-Museum sogar jährlich stattfindet?“
Der Vorschlag des Dezernenten, auf der Basis ehrenamtlicher Arbeit in der Alten Post eine städtische Galerie zu etablieren, sei jedenfalls ein zu durchsichtiges Manöver. „Zum einen wissen wir alle, dass die Räumlichkeiten dort wenig geeignet sind für Kunstausstellungen, zum anderen trägt die freie bildende Kunstszene schon jetzt mit herausragendem Engagement und viel unbezahlter Arbeit zum Erhalt der städtischen Kulturlandschaft bei“, erinnert Matthias. Die über die Jahre hinweg immer spärlicher fließenden Fördermittel gerade in diesen Bereich als „tollen Nährboden“ zu bezeichnen, sei ein schlechter Witz.
„Es wird Zeit, dass wir die Dinge ehrlich und realistisch diskutieren und den Kulturschaffenden den sicherlich nicht unberechtigten Eindruck nehmen, sie würden eigentlich nur ausgenutzt“, so Matthias abschließend. Statt immer nur mit der lebendigen und niveauvollen Kulturlandschaft zu prahlen, müssten die Agierenden endlich auch entsprechend gewürdigt werden.
Add comment September 23, 2009
