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Kommunalwahl 2009: Ein historisches Ergebnis
Krefeld hat gewählt: Mit 14,44 % haben die Grünen ein tolles Ergebnis erreicht, 8 Mandate im Rat, vier Berzirksvertretungen mit 3 Mandaten (+1). Zudem erzielte der OB-Kandidat Harry von Bargen mit 9,16 % das beste Ergebnis aller grünen Zeiten in Krefeld!
Die CDU dagegen brach erneut um knapp 7% ein, ihr OB Gregor Kathstede bekam nur 406 Stimmen mehr als der SPD-Kandidat Ulrich Hahnen.
Hier ein kleiner Eindruck von der gestrigen Wahlparty in der Kulisse:
August 31, 2009 at 2:11 nachmittags Hinterlasse einen Kommentar
Treffen mit dem DGB
Auf Einladung des DGB trafen sich die Bundestagskandidatin Ulle Schauws und Oberbürgermeisterkandidat Harry von Bargen zu einem zweistündigen Austausch über kommunale und bundespolitische Themen mit den Vorstandsmitgliedern des DGB Krefeld in der Fabrik Heeder.
v.l.n.r.: Ralf Köpke (Vorstandssprecher des DGB), Ulle Schaues, Harry von Bargen
August 5, 2009 at 9:25 vormittags Hinterlasse einen Kommentar
Informationen für Erstwähler
Hier eine kleine Broschüre für all jene, die es zum ersten Mal tun…
Juli 28, 2009 at 10:32 vormittags Hinterlasse einen Kommentar
Zeit für einen grünen Oberbürgermeister!
Juli 28, 2009 at 10:28 vormittags Hinterlasse einen Kommentar
Der neue Wahlkampf-Blog
Mit Blick auf die anstehenden Wahlen haben die Krefelder Grünen in Form eines Blogs eine Wahlkampfseite eingerichtet, die hier zu erreichen ist.
Juli 13, 2009 at 12:05 nachmittags Hinterlasse einen Kommentar
RatskandidatInnen stellen sich vor – Listenplatz 11: Sarah Krahl
Ich bin 28 Jahre und habe seit Mitte Februar 2008 meine juristische Ausbildung mit dem zweiten Staatsexamen abgeschlossen und auch zum gleichen Zeitpunkt eine Beschäftigung in der Widerspruchsstelle der Agentur für Arbeit aufgenommen. Zurzeit betreue ich meinen Sohn, der am 23.01.2009 das Licht der Welt erblickt hat und mein Leben schlagartig verändert hat.
Erstmalig in Kontakt getreten mit grünen Gedankengut bin ich bei der Bundestagswahl 1998, da ich zu diesem Zeitpunkt 18 Jahre alt war und somit zum allerersten Mal wählen durfte. Bei den Grünen sprechen mich besonders der Schwerpunkt auf die Umweltpolitik und die kritische Betrachtung unserer gesellschaftlichen Strukturen an.
Erste Kontakte zur Partei knüpfte ich während des Studiums in Köln über die grüne Jugend Köln und später in Krefeld über die Junggrünen Krefeld und den Landesverband NRW. Ende 2006 bin ich Bündnis 90 / Die Grünen beigetreten und versuche mich auch mehr in die Politik der „Altgrünen“ Krefeld einzubringen.
Meine politischen Schwerpunkte sehe ich in der Frauen- und Familienpolitik. Es kann nicht richtig sein, dass bereits allein durch das „verheiratet sein“ steuerliche Vorteile eintreten, die enden, sobald eine Scheidung eintritt, unabhängig davon, ob in der Ehe Kinder gezeigt wurden oder nicht. Auch müssen Kind und Karriere in unserer modernen Gesellschaft eine Selbstverständlichkeit und keine Ausnahme sein.
Weitere Eckpunkte wären die Sozial- und Umweltpolitik. Wir müssen sowohl mit unseren Mitmenschen als auch mit unserer Umwelt gerecht umgehen, denn tun wir es nicht, wird sich dies schnell rächen.
Juni 15, 2009 at 1:28 nachmittags Hinterlasse einen Kommentar
RatskandidatInnen stellen sich vor – Listenplatz 10: Günter Föller
Jahrgang 1946, verheiratet, 1 Tochter, Betriebswirt, Schulleiter der Paul-Gerhardt-Schule – UNESCO-Projektschule in Krefeld-Uerdingen; seit 1991 grünes Mitglied der Bezirksvertretung Krefeld-Hüls; aktiv in
Arbeits- und Aktionsgruppen zur Stadtgestaltung; zu den Grünen gekommen nach aktivem Kampf gegen Atomenergie – insbesondere gegen den “Schnellen Brüter” in Kalkar, der nun seit 15 Jahren seine endgültige Nutzung als Freizeitpark erhalten hat.
Wind- und Solarenergie gehören die Zukunft! Darum setze ich mich auch in Krefeld für einen weiteren Ausbau der erneuerbaren Energieerzeugung ein.
Meine Wunschvorstellung für den Schulbereich: Keine Sortierung der Kinder nach der Grundschulzeit auf verschiedene Schulformen, sondern eine Schule für alle – so wie es die UN fordert! Gleiche Chancen für alle Kinder in Ganztagsschulen!
Bei aller Liebe zum Stadtteil Hüls werde ich mich dafür einsetzen, dass die Innenstadt wieder attraktiver und lebenswerter wird. Nicht die Ausweisung von immer neuem Bauland an den Rändern der Stadt führt zu der erwünschten Wiederbelegung der Innenstadt, sondern eine konsequente, planvoll abgestimmte Lösung für die Innenstadt. Dabei kommt den Wällen eine herausragende Bedeutung zu, denn sie sind ein Markenzeichen unserer Stadt. Es werden großzügige Wohnungen nach heutigem technischen Standart gebraucht, die sich in einem verkehrsberuhigten und begrünten Umfeld befinden. Das geht nicht ohne planerische und finanzielle Unterstützung der Eigentümer. Auch die Wohnstätte könnte hier aktiv werden.
Krefeld hat Potenzial – nutzen wir es!
Juni 15, 2009 at 1:25 nachmittags Hinterlasse einen Kommentar
RatskandidatInnen stellen sich vor – Listenplatz 9: Elvira Gergis
1960 geboren in Meerbusch, verheiratet 1 Sohn, RA-Fachangestellte, Mitglied bei den Grünen seit 1999, Bezirksvertreterin für Oppum-Linn seit 2005, seit 2009 Schöffin beim LG Krefeld f. Jugendstrafsachen.
Kinder sind unsere Zukunft, leider sieht die Gegenwart in Krefeld schon sehr grau aus, wie soll dann erst die Zukunft aussehen. Die Sportstätten sind veraltet und ihre Bewegungsfreiheit sehr eingeschränkt. Daher liegt mir u.a. der Ausbau der Jugendeinrichtungen am Herzen. Es fehlt in allen Stadtteilen an Sportstätten und Treffpunkten, wo sich Jungendliche austauschen, sportlich betätigen oder einfach mal gemeinsam abhängen (neudeutsch: chillen) können.
Weiter sollten ältere Menschen mehr in die Gesellschaft einbezogen werden, hier können Junge von Alten lernen und umgekehrt. Hier könnten wir Hilfestellungen bieten bei Gründungen von Senioren WG`s oder Schaffung von Wohnraum für generationsübergreifendes Wohnen.
Juni 15, 2009 at 1:21 nachmittags Hinterlasse einen Kommentar
RatskandidatInnen stellen sich vor – Listenplatz 8: Jörg Meuther
Ich bin von Beruf Logopäde und Gesangspädagoge und 46 Jahre alt. Geboren bin ich in Krefeld, für die Zeit meines Studiums lebte ich in Trier, den größten Teil meines Lebens habe ich also in der Samt- und Seidenstadt verbracht.
Meiner Ansicht nach steht es nicht gut um Krefeld, immer wieder werden von Seiten der Politik – mir völlig unverständliche – Entscheidungen getroffen, denen man nicht zu sehen kann und darf, wenn man in Krefeld leben möchte. Dazu gehören die Schließung des Stadtbades Neusser Strasse, für dessen Erhalt ich mich durch die Initiierung des Bürgerbegehrens 2006 stark gemacht habe, und aktuell jetzt die Entscheidung für ein Steinkohle-Kraftwerk-Monster, das – bar jeder Vernunft – in den Rheinauen gebaut werden soll.
Was mich oft beängstigt ist, dass es – auch für mich als politisch engagierter Mensch – ungeheuer schwierig ist, an korrekte Informationen zu kommen, um sich ein wirkliches Bild machen zu können. Den Krefelder Bürgern wird die Wahrheit oft verschwiegen! So droht Bayer mit dem Verlust von Arbeitsplätzen, aber warum baut es dann nicht ein wirtschaftlich und ökologisch sinnvolles Kraftwerk, um die Zukunft der Familien zu sichern, die bei Bayer die Arbeitsplätze wahrnehmen und letztlich der Garant für den weltweiten Erfolg von Bayer bilden?
Für mich gibt es keine Alternative: Will ich in Krefeld leben, muss ich mich für diese Stadt und mein direktes Umfeld engagieren. Meine politische Heimat habe ich bei den Krefelder Grünen gefunden. Seit Anfang der 90er Jahre bin ich Mitglied, seit 2004 bin ich Sprecher von Bündnis90/Die Grünen in der Bezirksvertretung Mitte. Meine Schwerpunkte in der Ratsarbeit werden Kultur und Denkmal und die Stadtplanung sein. Und im Fußball gibt es immer einen Ausputzer, der einspringt, wenn es besonders brenzelig wird. Politischer Ausputzer will ich auch weiter für die Grünen sein, wenn mal wieder jemand das Stadtbad abreißen will, oder der Stadtgarten zum Parkplatz gemacht werden soll. Schlechte Ideen haben wir in Krefeld schon genug erlebt!
Also bitte, liebe Krefelderinnen und Krefelder, Ihre Stimme für möglichst viele Grüne im Rat der Stadt Krefeld.
Juni 15, 2009 at 1:17 nachmittags Hinterlasse einen Kommentar
RatskandidatInnen stellen sich vor – Listenplatz 7: Barbara Behr
Ich bin 53 Jahre alt sein und lebe nun seit 20 Jahren in Krefeld. Meine beiden Kinder sind schon relativ erwachsen (27 bzw. 24 Jahre alt), vom Beruf her kümmere ich mich als Grundschullehrerin aber weiterhin um das Wohl jüngerer Menschen.
Seit 2004 sitze ich für die Grünen im Rat. Vorher war ich 10 Jahre lang Bezirksvertreterin in der BV Oppum / Linn und habe mich anschließend 5 Jahre im Vorstand des Kreisverbandes betätigt.
Da mich Bildungspolitik im umfassenden Sinne interessiert – also von der Kita über die Schule bis hin zur Erwachsenenbildung, engagiere ich mich seit vielen Jahren in der Landesarbeitsgemeinschaft Bildung und bin dort seit 3 Jahren eine der SprecherInnen. Entsprechend war auch einer meiner Schwerpunkte in der vergangenen Fraktionsarbeit die kommunale Schulpolitik.
Auch wenn Schule überwiegend von der Landespolitik bestimmt wird, gab es vor Ort doch einiges zu gestalten. Zu nennen ist hier der Ausbau der Ganztagsbetreuung, Gebäudesanierungsmaßnahmen entsprechend ökologischer und pädagogischer Kriterien sowie eine Neuordnung der Schullandschaft bei schwindenden Schülerzahlen. Gerade der demographische Wandel bietet zunehmend Chancen hin zu einem Schulsystem, das alle Talente fördert. Das Aufteilen und ‚Aussortieren’ von Kindern in 4 oder 5 verschiedene Schulformen wird immer schwieriger.
Ich möchte mich dafür einsetzen, dass auch in Krefeld grüne Bildungspolitik von ‚unten her’ wachsen kann.
Juni 15, 2009 at 1:12 nachmittags Hinterlasse einen Kommentar









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